Radiologie

Was Sie vor einer MRT-Untersuchung wissen sollten

BHT CLINIC Sağlık Rehberi17. Oktober 20266 Min. Lesezeit
Was Sie vor einer MRT-Untersuchung wissen sollten

Die MRT (Magnetresonanztomographie) ist ein schmerzfreies Diagnoseverfahren, das starke Magnete und Radiowellen nutzt, um detaillierte Bilder vom Inneren Ihres Körpers zu erstellen. Die Vorbereitung auf ein MRT ist in der Regel recht unkompliziert, auch wenn sie je nach Körperregion und der Frage, ob ein Kontrastmittel eingesetzt wird, leicht variieren kann. Es reicht völlig aus, vor der Untersuchung alle Metallgegenstände abzulegen und den Anweisungen Ihres Arztes zu folgen, um hochwertige und gestochen scharfe Bilder zu erhalten.

Auf einen Blick

  • Die MRT kommt völlig ohne Strahlung aus; sie arbeitet mit einem Magnetfeld und Radiowellen.
  • Die Untersuchung dauert je nach Körperregion meist zwischen 15 und 45 Minuten.
  • Sie müssen alle Metallgegenstände, Schmuck und elektronischen Geräte ablegen.
  • Bei Untersuchungen mit Kontrastmittel werden Sie möglicherweise gebeten, 4 bis 6 Stunden vorher nüchtern zu bleiben.
  • Bei Patienten mit Herzschrittmachern oder Metallimplantaten muss die Situation vorab ärztlich geklärt werden.

Was ist ein MRT und warum wird es benötigt?

Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein hochmodernes medizinisches Verfahren, das mithilfe eines starken Magnetfelds und Radiowellen detaillierte, dreidimensionale Schnittbilder Ihrer inneren Organe und Gewebe erstellt. Im Gegensatz zum Röntgen oder der Computertomographie (CT) kommt sie ganz ohne schädliche Strahlung (Röntgenstrahlen) aus. Dank dieser Eigenschaft ist sie oft die erste Wahl, wenn es um die Untersuchung von Weichteilen, Gehirn, Rückenmark, Gelenken, Muskeln und inneren Organen geht. In den letzten Jahren haben Investitionen in hochmoderne MRT-Geräte im Gesundheitssektor – wie auch hier bei uns in Istanbul – die Bildqualität massiv verbessert, die Untersuchungszeiten verkürzt und den Patientenkomfort maximiert.

Besonders bei der Diagnose neurologischer Erkrankungen, Sportverletzungen, Wirbelsäulenproblemen und bei der Tumorsuche liefert die MRT den Ärzten lebenswichtige Informationen. Das Magnetfeld des Geräts richtet die Wassermoleküle im menschlichen Körper aus, und Radiowellen verändern diese Ausrichtung vorübergehend. Wenn die Radiowellen abgeschaltet werden, senden die Moleküle bei der Rückkehr in ihren Ursprungszustand Signale aus. Diese werden am Computer in hochauflösende Bilder umgewandelt. So kann Ihr Arzt selbst Veränderungen auf zellulärer Ebene erkennen und eine präzise Diagnose stellen.

Wie bereitet man sich auf ein MRT vor?

Die Vorbereitung auf ein MRT ist ein sehr systematischer Prozess, der direkt beginnt, wenn Sie unser Krankenhaus betreten. Eine spezielle körperliche Vorbereitung ist meist nicht nötig, aber es ist absolut lebenswichtig, dass Sie alle Metallgegenstände von Ihrem Körper entfernen. Da das MRT-Gerät im Grunde ein riesiger, extrem starker Magnet ist, ist es strengstens verboten, den Raum mit Metall zu betreten. Es erleichtert den Ablauf, wenn Sie am Tag der Untersuchung bequeme Kleidung tragen. Bei Ihrer Ankunft im Krankenhaus erhalten Sie in der Regel ein spezielles Patientenhemd und werden gebeten, Ihre eigene Kleidung in der Kabine zu lassen.

Bevor Sie den Untersuchungsraum betreten, müssen Sie folgende Dinge zwingend ablegen:

  • Handy, Smartwatch und Kreditkarten mit Magnetstreifen
  • Brille, Haarspangen, Piercings, Ohrringe und Halsketten
  • Hörgeräte und herausnehmbarer Zahnersatz
  • Kleidung mit Metallknöpfen oder Reißverschlüssen sowie Bügel-BHs
  • Münzen und Schlüssel

Während der Vorbereitungsphase bitten unsere Techniker Sie, einen kurzen Fragebogen zu Ihrer Krankengeschichte auszufüllen. Falls Sie Metallimplantate, Platten, Schrauben oder einen Herzschrittmacher im Körper haben, müssen Sie das Team unbedingt vor der Untersuchung darüber informieren.

Essen und Trinken vor dem MRT

Eine der häufigsten Fragen von Patienten ist, ob sie vor dem MRT essen dürfen. Die Antwort hängt davon ab, welche Körperregion untersucht wird und ob ein Kontrastmittel zum Einsatz kommt. Bei einer Standard-MRT von Knie, Schulter, Hals oder Gehirn müssen Sie nicht nüchtern sein, es sei denn, Ihr Arzt hat ausdrücklich etwas anderes angeordnet. Sie können ganz normal essen und trinken. Wenn jedoch während der Untersuchung ein Kontrastmittel über die Vene verabreicht werden soll, wird in der Regel ein nüchterner Magen verlangt.

Bei Untersuchungen mit Kontrastmittel werden Sie meist gebeten, 4 bis 6 Stunden vor dem Termin keine feste Nahrung mehr zu sich zu nehmen. Der Hauptgrund dafür ist, dass das Kontrastmittel in seltenen Fällen ein Gefühl der Übelkeit auslösen kann. Ein leerer Magen schließt das Risiko aus, dass bei einem eventuellen Erbrechen Nahrung in die Luftröhre gelangt. Bei MRT-Untersuchungen des Bauches (Abdomen), bei denen Organe wie Gallenblase, Leber oder Bauchspeicheldrüse betrachtet werden, müssen die Organe im Ruhezustand sein, damit die Bilder scharf werden. Auch hier empfiehlt der Arzt meist eine Nüchternheit von 6 bis 8 Stunden. Wenn Sie regelmäßig Medikamente gegen Bluthochdruck oder Herzerkrankungen einnehmen, fragen Sie bitte Ihren Arzt, ob Sie diese mit einem kleinen Schluck Wasser einnehmen dürfen.

Schritt für Schritt: Wie läuft ein MRT ab?

Die Frage nach dem genauen Ablauf macht Patienten, die zum ersten Mal ein MRT bekommen, oft etwas nervös. Der Prozess ist jedoch völlig schmerzlos und einfach. Wenn Sie in den Untersuchungsraum geführt werden, bittet Sie der Techniker, sich auf eine motorisierte, verschiebbare Liege zu legen. Je nach zu untersuchender Körperregion wird möglicherweise ein spezielles Gerät – eine sogenannte "Spule", die Radiowellen auffängt – über Ihrem Kopf, Knie oder Brustkorb platziert. Anschließend gleitet die Liege langsam in den röhrenförmigen Teil des Geräts.

Sobald die Aufnahme beginnt, hören Sie laute Klopf-, Hämmer- oder Summgeräusche aus dem Inneren des Geräts. Das sind völlig normale mechanische Geräusche, die durch den Wechsel des Magnetfelds entstehen. Damit Sie sich nicht unwohl fühlen, erhalten Sie Ohrstöpsel oder Kopfhörer, über die Sie Musik hören können. Die wichtigste Regel während der Untersuchung lautet: absolut stillhalten. Schon eine kleine Bewegung kann die Bilder unscharf machen und dazu führen, dass die Aufnahme wiederholt werden muss. Die Dauer der Untersuchung liegt meist zwischen 15 und 45 Minuten, abhängig von der Größe und Detailgenauigkeit der zu untersuchenden Region. Der Techniker beobachtet Sie ständig durch ein Fenster von außen und kann über ein integriertes Mikrofonsystem mit Ihnen sprechen. Sollten Sie sich unwohl fühlen, können Sie jederzeit den Notfallknopf in Ihrer Hand drücken, um die Untersuchung sofort abzubrechen.

Platzangst (Klaustrophobie) im MRT und wie man damit umgeht

Für Patienten mit Platzangst kann der Gedanke an die MRT-Röhre beängstigend sein. Die Enge der Röhre und die lauten Geräusche können Klaustrophobie auslösen. Dank moderner Technik und den Vorkehrungen in den Krankenhäusern ist es heute jedoch viel einfacher, diese Angst zu überwinden. Moderne 3-Tesla-MRT-Geräte verfügen über einen deutlich größeren Röhrendurchmesser und eine kürzere Bauform als ältere Modelle. Dieses zusätzliche Platzangebot reduziert das Gefühl der Enge enorm.

Es hilft oft schon, wenn Sie die Augen während der gesamten Untersuchung geschlossen halten, damit Sie die Enge gar nicht erst sehen. Das Hören Ihrer Lieblingsmusik, tiefe und gleichmäßige Atemübungen oder die Vorstellung eines friedlichen Ortes in Ihren Gedanken können die Anspannung lindern. Zudem gibt Ihnen die ständige Sprechverbindung mit dem Techniker das sichere Gefühl, nicht allein zu sein. Wenn Sie trotz all dieser beruhigenden Maßnahmen in Panik geraten, können Sie mit Ihrem Arzt sprechen und um ein leichtes Beruhigungsmittel vor der Untersuchung bitten. Bei Kindern oder Erwachsenen mit extrem ausgeprägter Klaustrophobie kann das MRT auch sicher unter Narkose in Begleitung eines Anästhesisten durchgeführt werden.

Wer darf nicht ins MRT? (Risikogruppen und Kontraindikationen)

Da das MRT-Gerät ein extrem starker Magnet ist, kann es für Menschen mit bestimmten Metall- oder Elektronikimplantaten im Körper ernsthafte Risiken bergen. Das Magnetfeld kann dazu führen, dass sich diese Geräte verschieben, erhitzen oder ausfallen, weshalb eine MRT in manchen Fällen strengstens untersagt ist. Patienten mit Herzschrittmachern bilden die wichtigste Risikogruppe; ältere Schrittmachermodelle können durch das Magnetfeld stehen bleiben. Moderne, "MRT-taugliche" Herzschrittmacher dürfen nur nach Freigabe durch einen Kardiologen und mit speziellen Einstellungen in das Gerät.

Innenohrprothesen (Cochlea-Implantate), bestimmte ältere Metallclips aus Aneurysma-Operationen im Gehirn sowie Metallsplitter im Auge sind ebenfalls absolute Ausschlusskriterien. Titanplatten, Schrauben oder Gelenkprothesen aus orthopädischen Operationen sind in der Regel MRT-tauglich und stellen kein Hindernis dar. Dennoch müssen Sie das Personal vorab darüber informieren. Bei einer Schwangerschaft, insbesondere in den ersten drei Monaten während der Organentwicklung des Babys, wird auf ein MRT verzichtet, es sei denn, es besteht eine absolute medizinische Notwendigkeit. In späteren Schwangerschaftsmonaten kann die Untersuchung nach ärztlicher Entscheidung meist sicher und in der Regel ohne Kontrastmittel durchgeführt werden.

Radiologie und MRT-Ablauf in der BHT CLINIC

In der BHT CLINIC İstanbul Tema Hastanesi setzen wir modernste bildgebende Verfahren ein, um Ihre Diagnose schnell, zuverlässig und so komfortabel wie möglich zu gestalten. Unser 3-Tesla-MRT-Gerät in der Abteilung für Radiologie bietet eine hochauflösende Bildqualität und verkürzt die Untersuchungszeiten im Vergleich zu Standardgeräten spürbar. Dank des weiten Röhrendurchmessers und spezieller Beleuchtungssysteme schaffen wir eine angenehme Atmosphäre für Patienten mit Platzangst. Zudem ist der besonders leise Betrieb unseres Geräts ein großer Vorteil für Kinder und geräuschempfindliche Erwachsene.

Unsere Notaufnahme und die radiologische Abteilung sind 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche für Sie da. So können wir bei akuten Traumata, Schlaganfällen oder starken Schmerzen ohne Zeitverlust sofortige Bildgebung durchführen. Vor der Untersuchung informieren unsere erfahrenen Techniker Sie über jeden Schritt und begleiten Sie einfühlsam durch die Vorbereitung. Unsere spezialisierten Radiologen werten die gewonnenen Bilder schnellstmöglich detailliert aus und leiten den Befund an Ihren behandelnden Facharzt weiter, der dann Ihre Therapie plant. Mit unserer hochmodernen technologischen Infrastruktur stehen wir Ihnen zur Seite, um gesundheitliche Zweifel auszuräumen und schnell zur richtigen Diagnose zu gelangen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Spüre ich während des MRTs Schmerzen?

Nein, eine MRT-Untersuchung ist absolut schmerzfrei. Es gibt keine Nadelstiche (außer bei Kontrastmittelgabe) oder Schnitte; Sie müssen lediglich ruhig liegen. Wenn ein Kontrastmittel verabreicht wird, spüren Sie beim Legen des Zugangs vielleicht einen kleinen Piks, ähnlich einem Mückenstich.

Was ist ein MRT mit Kontrastmittel und warum wird es angefordert?

Bei einem MRT mit Kontrastmittel wird ein spezieller Farbstoff (meist Gadolinium) über die Vene in den Körper geleitet. Dieses Mittel lässt Blutgefäße, Tumore, Infektionen oder Gewebeschäden viel deutlicher und heller auf den Bildern erscheinen, was dem Arzt hilft, eine genaue Diagnose zu stellen.

Muss ich mich für das MRT ausziehen?

Da Ihre eigene Kleidung Metallknöpfe, Reißverschlüsse, BH-Bügel oder versteckte Metallfäden enthalten könnte, werden Sie gebeten, diese abzulegen. Für die Dauer der Untersuchung erhalten Sie von unserem Krankenhaus ein spezielles, metallfreies Patientenhemd aus reiner Baumwolle.

Wie lange dauert es, bis die MRT-Ergebnisse da sind?

Nach Abschluss der Untersuchung werden die Bilder digitalisiert und von unseren Fachärzten für Radiologie ausgewertet. Die Erstellung des Befundberichts dauert in der Regel 24 bis 48 Stunden. In medizinischen Notfällen werden die Ergebnisse jedoch innerhalb von Minuten an den behandelnden Arzt übermittelt.

Strahlt das MRT-Gerät?

Nein. Im Gegensatz zu Röntgen- oder CT-Geräten verwenden MRT-Geräte keine Röntgenstrahlen. Da zur Bilderzeugung starke Magnete und Radiowellen eingesetzt werden, besteht kein Risiko einer zellschädigenden Strahlenbelastung.

Um gesundheitliche Fragen abzuklären und eine sichere Untersuchung mit unseren hochmodernen MRT-Geräten durchzuführen, können Sie direkt einen Termin vereinbaren.

Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken; für eine genaue Diagnose und Behandlung wenden Sie sich bitte unbedingt an Ihren Arzt.

Suchen Sie einen Arzt auf, wenn Ihre Beschwerden anhalten

Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Untersuchung. Halten Ihre Beschwerden an, vereinbaren Sie bitte einen Termin in der zuständigen Abteilung.

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