IVF (In-vitro-Fertilisation)
Im IVF-Zentrum (In-vitro-Fertilisation) der BHT CLINIC İstanbul Tema Hastanesi wird der gesamte Prozess, von der Unfruchtbarkeitsdiagnostik bis zum Embryotransfer, von unserem Spezialistenteam sorgfältig durchgeführt.
Über die Abteilung
Der Wunsch nach einem eigenen Kind ist für viele Paare eine der aufregendsten und bedeutungsvollsten Reisen des Lebens. Manchmal bedarf es auf diesem Weg jedoch medizinischer Unterstützung. Als IVF-Zentrum (In-vitro-Fertilisation) der BHT CLINIC İstanbul Tema Hastanesi stehen wir Ihnen in dieser besonderen Phase mit unserem erfahrenen Fachpersonal und einem hochmodernen Embryologielabor zur Seite.
In unserem Zentrum, das Patienten aus dem In- und Ausland betreut, begleiten wir jährlich durchschnittlich 600 Patienten. Unser Ziel ist es, internationale medizinische Entwicklungen zu verfolgen und bestmögliche Voraussetzungen für eine Schwangerschaft zu schaffen. Bei Ihrer Suche nach einer IVF-Behandlung in Istanbul begleiten wir Sie mit einem zuverlässigen, transparenten und individuellen Ansatz durch jeden Schritt des Prozesses.
LEISTUNGSSPEKTRUM
WANN SOLLTEN SIE UNS AUFSUCHEN?
Welche Krankheiten und Zustände werden behandelt?
Unfruchtbarkeit (Infertilität) kann durch verschiedene Faktoren bei Frauen und Männern bedingt sein. In unserem Zentrum werden zahlreiche Ursachen, die eine natürliche Empfängnis verhindern, behandelt. Unsere primären Behandlungsbereiche umfassen:
- Unerklärliche Unfruchtbarkeit (idiopathische Sterilität)
- Ovulationsstörungen (Eisprungprobleme) und Menstruationsunregelmäßigkeiten bei Frauen
- Verschluss oder Schädigung der Eileiter
- Frühe und fortgeschrittene Stadien der Endometriose
- Zervikale (Gebärmutterhals-) Probleme und Verwachsungen in der Gebärmutter
- Verminderte Spermienanzahl, -beweglichkeit oder -qualität bei Männern
- Erektionsstörungen oder anatomische Gegebenheiten, die den Geschlechtsverkehr beeinträchtigen
- Verminderte Eizellreserve aufgrund fortgeschrittenen mütterlichen Alters
Diagnoseverfahren
Eine erfolgreiche Infertilitätsbehandlung beginnt mit einer präzisen und umfassenden Diagnostik. Wenn Paare unser Zentrum aufsuchen, werden sowohl die Frau als auch der Mann detailliert untersucht. Zur Ermittlung der Unfruchtbarkeitsursache werden Blut- und Hormontests sowie detaillierte Ultraschalluntersuchungen sorgfältig durchgeführt.
Um den Zustand der Eileiter und der Gebärmutterhöhle zu beurteilen, kommen bildgebende Verfahren wie die Hysterosalpingografie (HSG) zum Einsatz. Für unsere männlichen Patienten wird ein detailliertes Spermiogramm (Spermienanalyse) erstellt, um die Qualität und Anzahl der Spermien zu bewerten. Bei Bedarf wenden wir auch minimalinvasive Diagnoseverfahren wie die laparoskopische Chirurgie (Bauchspiegelung) und Hysteroskopie (Gebärmutterspiegelung) an, die eine direkte Untersuchung der Gebärmutter und der Eileiter ermöglichen. All diese Untersuchungen erlauben es uns, den für Sie am besten geeigneten Behandlungsplan zu erstellen.
Behandlungsmethoden und Anwendungen
In unserem IVF-Zentrum bieten wir ein breites Spektrum an assistierten Reproduktionstechniken an, die auf die Bedürfnisse der Paare zugeschnitten sind. Welche Methode für Sie geeignet ist, entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt nach den ausführlichen Untersuchungen.
In-vitro-Fertilisation (IVF): Dies ist heute eine der am häufigsten gewählten Behandlungen bei Unfruchtbarkeit. Hierbei werden die weiblichen Eizellen und die männlichen Spermien entnommen und außerhalb des Körpers unter Laborbedingungen befruchtet. Sobald die befruchteten Eizellen das Embryonalstadium erreicht haben, werden sie in die Gebärmutter der werdenden Mutter übertragen. Eine auf diese Weise entstandene Schwangerschaft unterscheidet sich nicht von einer auf natürlichem Wege entstandenen Schwangerschaft.
Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI): Ein Verfahren, das insbesondere bei schwerer männlicher Unfruchtbarkeit eingesetzt wird. Dabei wird ein einzelnes, qualitativ hochwertiges Spermium unter einem speziellen Mikroskop direkt in die Eizelle injiziert, um die Befruchtung herbeizuführen.
Insemination (IUI - Intrauterine Insemination): Eine weniger aufwendige Methode, die vor einer IVF-Behandlung bei geeigneten Patientengruppen bevorzugt wird. Die Spermien werden im Labor speziell aufbereitet (gewaschen) und zum Zeitpunkt des Eisprungs direkt in die Gebärmutter übertragen. Für unsere Patienten besteht die Standard-Inseminationsmethode aus fünf Phasen: hormonelle Stimulation, Auslösen des Eisprungs, Spermiengewinnung, Spermienaufbereitung und Transfer der Spermien in die Gebärmutter.
Um die Erfolgschancen der Insemination zu unterstützen, sind Anpassungen des Lebensstils von großer Bedeutung. In dieser Zeit sollte strikt auf Rauchen verzichtet, regelmäßige und leichte Bewegung in den Alltag integriert und auf eine gesunde Ernährung geachtet werden. Die Vermeidung von Stress, der Verzicht auf schwere körperliche Arbeit und regelmäßiger Geschlechtsverkehr nach ärztlicher Anweisung unterstützen den Behandlungsprozess.
Mikro-TESE und TESA: Dies sind chirurgische Verfahren zur Gewinnung von Spermien aus dem Hodengewebe unter einem Operationsmikroskop bei männlichen Patienten, in deren Ejakulat sich keine Spermien befinden (Azoospermie).
Kryokonservierung (Einfrieren und Auftauen von Embryonen): Qualitativ hochwertige Embryonen, die nach der Behandlung übrig bleiben, können eingefroren und sicher für zukünftige Schwangerschaftsplanungen aufbewahrt werden. Detaillierte Informationen zu den Kosten und Prozessen der Embryonenkryokonservierung erhalten Sie in unserer Klinik.
Präimplantationsdiagnostik (PID): Dies ist die genetische Untersuchung von Embryonen, bevor sie in die Gebärmutter übertragen werden. Sie wird eingesetzt, um bei Paaren mit wiederholten Fehlgeburten oder genetischen Vorerkrankungen gesunde Embryonen auszuwählen.
Assisted Hatching (Schlüpfhilfe): Bei diesem Verfahren wird die äußere Hülle des Embryos mithilfe von Laser- oder chemischen Methoden verdünnt. Dadurch soll dem Embryo die Einnistung in die Gebärmutterschleimhaut erleichtert werden.
Technologie und Team
Die BHT CLINIC verfügt über ein Embryologielabor, das nach internationalen Standards ausgestattet ist. Der gesamte Prozess, von der Unfruchtbarkeitsdiagnostik bis zum Embryotransfer, wird von unseren Fachärzten und erfahrenen Embryologen zentral und interdisziplinär betreut.
Die in unserem Labor eingesetzten aktuellen Technologien, Mikroinjektionssysteme und fortschrittlichen Kryokonservierungstechniken sorgen dafür, dass sich die Embryonen unter idealen Bedingungen entwickeln. Unser Team steht Ihnen in jedem Moment Ihrer Behandlung mit einem sicheren und transparenten Informationsfluss zur Seite und arbeitet unter strikter Einhaltung der medizinischen Ethik. Die Grundlage unserer Arbeit bilden unsere fortschrittliche technologische Infrastruktur und unsere multidisziplinäre Teamarbeit.
Wann sollten Sie sich an uns wenden?
Wenn trotz regelmäßigem und ungeschütztem Geschlechtsverkehr über einen bestimmten Zeitraum keine Schwangerschaft eintritt, wird empfohlen, einen Spezialisten für Reproduktionsmedizin aufzusuchen. Der Zeitpunkt hängt vom Alter der Frau ab:
- Bei Frauen unter 35 Jahren: Ausbleiben einer Schwangerschaft über 1 Jahr
- Bei Frauen zwischen 35 und 40 Jahren: Ausbleiben einer Schwangerschaft über 6 Monate
- Bei Frauen ab 40 Jahren: Ausbleiben einer Schwangerschaft über 3 Monate. In diesem Fall sollte umgehend ärztlicher Rat eingeholt werden.
Darüber hinaus können Sie sich an unser Zentrum wenden, wenn Sie unter Menstruationsunregelmäßigkeiten leiden, wiederholte Fehlgeburten hatten oder eine Vorgeschichte von Beckeninfektionen oder Eileiterverschlüssen haben. Auch bei Verdacht auf männliche Unfruchtbarkeit können Sie unsere Klinik aufsuchen, um die Behandlungsoptionen ohne Berücksichtigung der üblichen Wartezeiten zu evaluieren.
Termin- und Untersuchungsablauf
Bei Ihrer Erstuntersuchung bespricht Ihr Arzt ausführlich Ihre Krankengeschichte und wertet bereits durchgeführte Tests aus. Anschließend wird eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt, um den Zustand der Fortpflanzungsorgane zu beurteilen. In diesem ersten Gespräch, an dem Sie idealerweise als Paar teilnehmen, wird der für Sie am besten geeignete Behandlungsplan festgelegt.
Sie werden detailliert über jeden Schritt des Prozesses informiert und alle Ihre Fragen werden beantwortet. Um mit Ihrer Behandlung zu beginnen, können Sie uns über den Link IVF-Termin vereinbaren oder über unser rund um die Uhr erreichbares Callcenter kontaktieren.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert eine IVF-Behandlung?
Die IVF-Behandlung beginnt mit dem Menstruationszyklus der werdenden Mutter und dauert bis zum Embryotransfer durchschnittlich 15 bis 20 Tage. Diese Dauer kann jedoch je nach angewandtem Behandlungsprotokoll und der Frage, ob eine Kryokonservierung der Embryonen durchgeführt wird, individuell variieren.
Gibt es eine Altersgrenze für IVF?
Es gibt keine strikte obere Altersgrenze für IVF-Behandlungen, jedoch sind die Eierstockreserve und die Eizellqualität der Frau ausschlaggebend. Da die Erfolgsaussichten nach dem 45. Lebensjahr in der Regel deutlich sinken, wird die Entscheidung zur Behandlung nach ausführlichen medizinischen Untersuchungen gemeinsam mit dem Arzt getroffen.
Was ist der Unterschied zwischen Insemination und IVF?
Bei der Insemination (IUI) werden im Labor aufbereitete Spermien in die Gebärmutter übertragen, wobei die Befruchtung auf natürlichem Wege in den Eileitern stattfinden soll. Bei der In-vitro-Fertilisation (IVF) hingegen werden Eizelle und Spermium außerhalb des Körpers im Labor befruchtet und der entstandene Embryo wird in die Gebärmutter eingesetzt.
Kann man während einer IVF-Behandlung in den Sommerurlaub fahren?
In bestimmten Phasen des Behandlungsprozesses kann es Einschränkungen für Reisen und Urlaub geben. Mit Zustimmung und unter Anleitung Ihres Arztes ist ein geplanter Urlaub jedoch möglich. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserem Artikel Sommerurlaub während der IVF-Behandlung: Worauf ist zu achten?.
Ist das Einfrieren von Embryonen sicher?
Ja, dank der heute verwendeten fortschrittlichen Kryokonservierungstechnologien können Embryonen über Jahre hinweg sicher aufbewahrt werden. Die Überlebensrate nach dem Auftauen ist sehr hoch und die Schwangerschaftsraten mit eingefrorenen Embryonen sind mit denen von frischen Transfers vergleichbar.
Ärzte dieser Abteilung
Die Ärzteliste dieser Abteilung wird aktualisiert. Für Termine und Informationen erreichen Sie uns unter 0850 811 34 00.