Warum kommt es zu plötzlicher Ohnmacht (Synkope)? Wann ist sie gefährlich?

Bilder von Prominenten, die während eines Auftritts plötzlich auf der Bühne zusammenbrechen, flimmern oft über unsere Bildschirme und versetzen uns in Sorge. Die plötzliche Ohnmacht, medizinisch als Synkope bezeichnet, ist ein vorübergehender Bewusstseinsverlust, der durch eine kurzzeitige Minderdurchblutung des Gehirns verursacht wird. Auch wenn oft harmlose Gründe wie eine drückende Sommerhitze, zu wenig Flüssigkeit oder Erschöpfung dahinterstecken, kann ein solcher Kollaps auch das erste Warnsignal einer ernsthaften Herzerkrankung sein.
- Eine Synkope ist ein kurzzeitiger Verlust von Bewusstsein und Körperhaltung durch mangelnde Blutversorgung des Gehirns.
- Schwüles Wetter, langes Stehen und plötzliche Blutdruckabfälle sind die häufigsten Auslöser.
- Herzbedingte Ohnmachtsanfälle treten oft ohne Vorwarnung auf und können lebensbedrohlich sein.
- Bei einer ohnmächtigen Person sollten die Beine hochgelagert, für frische Luft gesorgt und die Atmung kontrolliert werden.
- Ohnmachtsanfälle, die mit Brustschmerzen, Herzrasen oder unter körperlicher Belastung auftreten, erfordern sofortige medizinische Hilfe.
Was ist eine Synkope?
Einfach ausgedrückt ist die Synkope ein Schutzmechanismus des Gehirns gegen Sauerstoffmangel. Unser Gehirn verbraucht einen Großteil der Energie und des Sauerstoffs unseres Körpers. Fällt der Blutdruck rapide ab, schaltet das Gehirn das Bewusstsein ab, um seine lebenswichtigen Funktionen zu schützen. Die Folge: Die Person bricht zusammen. Durch die waagerechte Position am Boden wird der Einfluss der Schwerkraft aufgehoben, was es dem Herzen erleichtert, wieder ausreichend Blut ins Gehirn zu pumpen.
Die Ohnmacht dauert meist nur Sekunden oder wenige Minuten. Die Betroffenen wachen kurz nach dem Sturz von selbst wieder vollständig auf. Doch nicht jeder Bewusstseinsverlust ist eine Synkope. Auch epileptische Anfälle, eine starke Unterzuckerung (Hypoglykämie) oder Hirnblutungen können zu Bewusstlosigkeit führen – ihre medizinischen Mechanismen und Folgen sind jedoch völlig anders. Bei einer echten Synkope normalisieren sich die Gehirnfunktionen rasch, und die Person weiß nach dem Aufwachen meist sofort wieder, wo sie sich befindet.
Dieses Phänomen ist in der Bevölkerung weit verbreitet und betrifft alle Altersgruppen. Besonders häufig tritt es bei Jugendlichen in der Pubertät und bei Erwachsenen über 65 Jahren auf. Während bei jungen Menschen oft harmlose Gründe wie Stress, Aufregung oder langes Stehen im Vordergrund stehen, müssen im fortgeschrittenen Alter ernstere Ursachen wie Herzklappenerkrankungen oder Herzrhythmusstörungen ausgeschlossen werden.
Ursachen und Risikofaktoren für plötzliche Ohnmacht
Die Ursachen lassen sich grob in drei Hauptgruppen einteilen, je nachdem, wie Blutdruck und Herzfrequenz beeinflusst werden. Die häufigste Form ist die sogenannte vasovagale Synkope (Reflexsynkope). Durch eine Überreizung des Vagusnervs verlangsamt sich der Herzschlag, die Blutgefäße weiten sich, und der Blutdruck fällt schlagartig ab. Der Anblick von Blut, extreme Angst, starke Schmerzen, langes Stehen oder der Aufenthalt in sehr heißen, stickigen Räumen sind typische Auslöser.
Die zweite häufige Ursache ist die orthostatische Hypotonie. Wenn man aus dem Sitzen oder Liegen abrupt aufsteht, versackt das Blut schwerkraftbedingt in den Beinen. Ein gesunder Körper verengt sofort die Gefäße und pumpt das Blut nach oben. Durch zunehmendes Alter, Flüssigkeitsmangel (Dehydration), Diabetes oder als Nebenwirkung von Blutdruckmedikamenten kann dieser Reflex jedoch verlangsamt sein. Das klassische Beispiel: Ihnen wird schwarz vor Augen, wenn Sie morgens zu schnell aus dem Bett aufstehen.
Die dritte und gefährlichste Gruppe sind die kardiologischen (herzbedingten) Ursachen. Störungen im elektrischen System des Herzens (Rhythmusstörungen), verengte Herzklappen oder Herzmuskelerkrankungen hindern das Herz daran, ausreichend Blut in den Körper zu pumpen. Ein besonders stressiger und hektischer Lebensstil kann das Herz belasten und solche Probleme begünstigen. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserem Beitrag über die Auswirkungen von Stress und einem hohen Lebenstempo auf die Herzgesundheit. Da herzbedingte Synkopen oft ohne Vorwarnung auftreten, bergen sie ein hohes Risiko für schwere Sturzverletzungen.
Warnsignale vor und Symptome nach der Ohnmacht
Eine Ohnmacht verläuft oft in drei Phasen: die Vorboten (Prodromalstadium), der eigentliche Kollaps und die Erholungsphase. Bei einer vasovagalen Synkope oder einer Ohnmacht durch niedrigen Blutdruck sendet der Körper meist Sekunden bis Minuten vorher Warnsignale. Wer diese Anzeichen erkennt, kann sich rechtzeitig hinsetzen oder hinlegen und so gefährliche Stürze vermeiden.
Häufige Warnsignale vor einer Ohnmacht sind:
- Schwarzwerden vor den Augen oder ein verengtes Sichtfeld (Tunnelblick)
- Übelkeit und plötzliche Hitzewallungen
- Kalter Schweiß und auffallend blasse Haut
- Ohrensausen oder das Gefühl, Geräusche nur gedämpft wahrzunehmen
- Schwindel, Benommenheit und Schwierigkeiten, sich auf den Beinen zu halten
Bei einer herzbedingten Ohnmacht fehlen diese Warnsignale in der Regel völlig. Die Person bricht sprichwörtlich wie ein gefällter Baum zusammen, ohne vorher etwas zu spüren. Das liegt daran, dass eine plötzliche Rhythmusstörung die Pumpfunktion des Herzens abrupt unterbricht. Nach der Ohnmacht kommen die Betroffenen meist schnell wieder zu sich. Eine gewisse Erschöpfung, Müdigkeit oder leichte Verwirrtheit, die einige Stunden anhalten kann, ist normal. Wenn die Person jedoch nach dem Aufwachen längere Zeit desorientiert ist, Sprachstörungen hat oder eine Körperhälfte nicht bewegen kann, deutet dies eher auf einen Schlaganfall oder ein neurologisches Problem hin als auf eine Synkope.
Was ist im Falle einer Ohnmacht zu tun?
Wenn jemand in Ihrer Nähe plötzlich zusammenbricht, kann die richtige Erste Hilfe lebensrettend sein. Das Wichtigste ist: Bleiben Sie ruhig und sorgen Sie für die Sicherheit des Patienten. Möglicherweise hat sich die Person beim Sturz den Kopf gestoßen; räumen Sie daher als Erstes gefährliche Gegenstände aus dem Weg. Legen Sie den Betroffenen flach auf den Rücken und lagern Sie die Beine etwa 30 Zentimeter hoch. Diese Position hilft dem Blut aus den Beinen, schneller zu Herz und Gehirn zurückzufließen.
Lockern Sie enge Kleidung wie Krawatte, Kragen oder Gürtel, um das Atmen zu erleichtern. Wenn sich eine Menschenmenge gebildet hat, bitten Sie die Umstehenden, Abstand zu halten, damit der Patient ausreichend frische Luft bekommt. Ein in vielen Haushalten leider noch weit verbreiteter Fehler ist es, dem Ohnmächtigen Wasser ins Gesicht zu spritzen, ihm eine Zwiebel unter die Nase zu halten, ihn mit stark duftendem Kolonya (Kölnisch Wasser) einzureiben oder ihn gar zu ohrfeigen. Solche Maßnahmen sind absolut zu unterlassen, da sie zu Verletzungen führen können oder Flüssigkeit in die Atemwege gelangen kann.
Prüfen Sie, ob die Person atmet und einen Puls hat. Wenn keine Atmung vorhanden ist oder das Herz stillsteht, handelt es sich nicht um eine einfache Ohnmacht, sondern um einen Herzstillstand (kardiopulmonaler Arrest). In diesem Fall muss sofort der Notruf 112 gewählt und mit den Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen werden. Wie Sie dabei richtig vorgehen, erfahren Sie in unserem Ratgeber Wie führt man eine Herzdruckmassage (CPR) durch?. Wenn die Person atmet, aber bewusstlos bleibt, sollte sie vorsichtshalber in die stabile Seitenlage gebracht werden, um ein Ersticken bei möglichem Erbrechen zu verhindern, bis der Rettungsdienst eintrifft.
Wie wird die Diagnose im Krankenhaus gestellt?
Wenn sich ein Patient nach einer Ohnmacht im Krankenhaus vorstellt, ist das primäre Ziel des Arztes herauszufinden, ob ein harmloser Blutdruckabfall oder ein lebensbedrohliches Herzproblem vorliegt. Der Diagnoseprozess beginnt mit einer ausführlichen Patientenanamnese. Ihr Arzt wird Sie fragen, was Sie im Moment der Ohnmacht getan haben, was Sie davor gespürt haben und ob es in Ihrer Familie Fälle von plötzlichem Herztod gibt. Die Beobachtungen von Angehörigen oder Zeugen, die den Vorfall miterlebt haben, sind dabei äußerst wertvoll.
Nach der körperlichen Untersuchung und der Blutdruckmessung wird zunächst ein EKG (Elektrokardiogramm) geschrieben, um die elektrische Aktivität des Herzens zu beurteilen. Das EKG ist die Basisuntersuchung zur Erkennung von Rhythmusstörungen oder stummen Herzinfarkten. Ist das EKG unauffällig, aber der Verdacht auf ein Herzproblem besteht weiterhin, wird eine Echokardiografie (Herz-Ultraschall) durchgeführt, um die Struktur und die Klappen des Herzens zu untersuchen.
Treten die Ohnmachtsanfälle nur selten auf, kann dem Patienten ein Holter-EKG-Gerät angelegt werden, das den Herzrhythmus über 24 bis 48 Stunden aufzeichnet. So wird versucht, momentane Rhythmusstörungen im Alltag zu erfassen. Um Ohnmachtsanfälle unter körperlicher Belastung abzuklären, wird ein Belastungs-EKG (Laufbandtest) durchgeführt. Zur Diagnose von Reflexsynkopen kann die Kipptisch-Untersuchung (Tilt-Table-Test) eingesetzt werden, bei der der Patient auf einem speziellen Tisch in verschiedene Winkel geneigt und die Blutdruckveränderungen überwacht werden.
Behandlungsmethoden und Genesungsprozess
Die Behandlung einer Synkope richtet sich gezielt nach der zugrunde liegenden Ursache. Wird festgestellt, dass die Ohnmacht vasovagal (reflektorisch) oder durch orthostatische Hypotonie bedingt ist, besteht die Therapie meist aus Anpassungen des Lebensstils. Den Patienten wird empfohlen, mehr Wasser zu trinken, in Absprache mit dem Arzt die Salzzufuhr leicht zu erhöhen und langes Stehen zu vermeiden. Auch das Vermeiden ruckartiger Bewegungen beim Aufstehen aus dem Bett oder vom Stuhl hilft, den Blutdruck zu stabilisieren.
Wenn das Gefühl einer drohenden Ohnmacht (Warnsignale) auftritt, können isometrische Übungen – wie das Überkreuzen der Beine, das Ballen der Fäuste oder das Anspannen der Wadenmuskulatur – den Blutdruck kurzfristig erhöhen und die Ohnmacht abwenden. Bei älteren Patienten kann der Arzt die Dosierung von Blutdruck- oder Prostatamedikamenten anpassen, um weitere Anfälle zu verhindern.
Deutet die Diagnose jedoch auf eine kardiologische Ursache hin, ist die Behandlung weitaus spezifischer und kritischer. Bei einer gefährlichen Verlangsamung der Herzfrequenz kann die Implantation eines dauerhaften Herzschrittmachers (Pacemaker) erforderlich sein, um das elektrische System des Herzens zu regulieren. Bei lebensbedrohlichen, zu schnellen Rhythmusstörungen können ICD-Geräte (Implantierbarer Kardioverter-Defibrillator) eingesetzt werden, die bei Bedarf einen lebensrettenden Schock abgeben. Bei Patienten mit hochgradig verengten Herzklappen wird ein Klappenersatz durch einen chirurgischen Eingriff oder angiografische Methoden geplant. Auch wenn der Genesungsprozess je nach Methode variiert, können die Patienten dank moderner kardiologischer Eingriffe meist schon nach kurzer Zeit in ihr normales Leben zurückkehren.
Komplikationen und Risikogruppen
Auch wenn die Ohnmacht selbst ein vorübergehender Zustand ist, liegt die größte Gefahr in den körperlichen Verletzungen durch den Sturz. Wer plötzlich das Bewusstsein verliert, kann mit dem Kopf hart aufschlagen, sich Knochenbrüche zuziehen oder sich in der Nähe von scharfen Gegenständen schwer verletzen. Besonders beim Autofahren, bei Arbeiten in der Höhe oder beim Treppensteigen können Synkopen zu tödlichen Unfällen für den Betroffenen und sein Umfeld führen.
Ältere Menschen (ab 65 Jahren) sind aufgrund der zunehmenden Häufigkeit von Knochenschwund (Osteoporose) am stärksten sturzgefährdet. In dieser Altersgruppe kann eine einfache Ohnmacht schwere Komplikationen wie einen Oberschenkelhalsbruch oder eine Hirnblutung nach sich ziehen. Daher muss eine Ohnmacht bei älteren Menschen immer ernst genommen werden.
Eine weitere Hochrisikogruppe sind Menschen mit bekannten Herzerkrankungen. Ohnmachtsanfälle bei Patienten, die bereits einen Herzinfarkt erlitten haben, an Herzinsuffizienz leiden oder in deren Familie unerklärliche plötzliche Todesfälle in jungen Jahren aufgetreten sind, gelten als Vorboten gefährlicher Rhythmusstörungen. Bei diesen Patienten besteht die Gefahr, dass eine Synkope ohne rechtzeitige Behandlung in einen plötzlichen Herztod (kardiopulmonaler Arrest) übergeht.
Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen?
Ein einmaliger Ohnmachtsanfall mit einem klaren Auslöser wie extremer Hitze, Flüssigkeitsmangel oder dem Anblick von Blut kann meist als harmlos eingestuft werden. In bestimmten Fällen ist es jedoch lebenswichtig, unverzüglich eine Notaufnahme aufzusuchen oder einen Kardiologen zu konsultieren. Wenn die Ohnmacht mit den folgenden Symptomen einhergeht, sollten Sie keinesfalls zögern.
Auf diese akuten Warnsignale müssen Sie achten:
- Druckgefühl, Schmerzen in der Brust oder Atemnot vor oder nach der Ohnmacht
- Plötzliche Ohnmacht beim Sport, beim Treppensteigen oder unter körperlicher Anstrengung
- Plötzliches Zusammenbrechen ohne jegliche Vorwarnung (wie Übelkeit oder Schwarzwerden vor den Augen)
- Spürbares Herzrasen oder unregelmäßiger Herzschlag während der Ohnmacht
- Mehrere Ohnmachtsanfälle am selben Tag
Auch wenn Sie über 65 Jahre alt sind oder an chronischen Krankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck leiden, sollten Sie Ihrem Arzt unbedingt von der Ohnmacht berichten. Wenn eine Person in Ihrem Umfeld nach einer Ohnmacht nicht innerhalb weniger Minuten wieder zu sich kommt, nicht atmet oder nach dem Erwachen neurologische Ausfallerscheinungen wie Sprachstörungen oder Verwirrtheit zeigt, müssen Sie sofort den Notruf 112 wählen und medizinische Hilfe anfordern.
Der Ablauf in der BHT CLINIC
Wenn Sie sich mit einer Ohnmacht in unserem Krankenhaus vorstellen, ist es unsere oberste Priorität, die zugrunde liegende Ursache schnell und zuverlässig zu ermitteln. Als BHT CLINIC İstanbul Tema Hastanesi sind wir mit unserer voll ausgestatteten, rund um die Uhr geöffneten Notaufnahme jederzeit bereit, bei akuten Notfällen sofort einzugreifen. Nach der Erstversorgung in der Notaufnahme werden Sie zur detaillierten Untersuchung in unsere Kardiologie überwiesen.
Unsere Fachärzte für Kardiologie untersuchen Ihr Herz detailliert mit den modernsten Technologien, die die Medizin heute bietet. Mit diagnostischen Instrumenten wie EKG, hochauflösender Echokardiografie, Langzeit-EKG (Holter) und Belastungs-EKG klären wir ab, ob die Ohnmacht kardiologische Ursachen hat. Falls erforderlich, diagnostizieren und behandeln wir Gefäßverengungen mit minimalinvasiven Methoden, wie der Angiografie über das Handgelenk, die den Patientenkomfort auf höchstem Niveau halten. Überlassen Sie Ihre Gesundheit nicht dem Zufall und holen Sie sich Unterstützung bei unseren Spezialisten – Sie können direkt hier einen Termin vereinbaren.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ein niedriger Blutdruck zu Ohnmacht führen?
Ja, ein plötzlicher und deutlicher Abfall des Blutdrucks verringert die Durchblutung des Gehirns und kann zur Ohnmacht führen. Längeres Hungern oder Dursten, heißes Wetter und abruptes Aufstehen sind die häufigsten Auslöser für Ohnmachtsanfälle durch niedrigen Blutdruck.
Ist es richtig, dem ohnmächtigen Patienten Wasser ins Gesicht zu spritzen?
Nein, es ist völlig falsch und gefährlich, einer ohnmächtigen Person Wasser ins Gesicht zu spritzen oder sie an Zwiebeln oder Kolonya riechen zu lassen. Solche Maßnahmen können dazu führen, dass Flüssigkeit in die Atemwege des bewusstlosen Patienten gelangt und Erstickungsgefahr droht.
Kann ein Herzinfarkt eine Ohnmacht auslösen?
Während eines Herzinfarkts kann die Pumpkraft des Herzens nachlassen oder es können schwere Rhythmusstörungen auftreten. Dadurch gelangt nicht mehr ausreichend Blut ins Gehirn, was zur Ohnmacht führen kann. Ohnmachtsanfälle in Verbindung mit Brustschmerzen müssen immer als möglicher Herzinfarkt notfallmäßig abgeklärt werden.
Ist Hunger eine Ursache für Ohnmacht?
Längeres Fasten oder Hungern führt zu einem Abfall des Blutzuckerspiegels (Glukose). Da das Gehirn ausschließlich Glukose als Energiequelle nutzt, kann ein Absinken des Blutzuckers unter einen bestimmten Wert zu Schwindel, Schweißausbrüchen und schließlich zur Ohnmacht (hypoglykämischer Schock) führen.
Ist eine Ohnmacht bei Kindern gefährlich?
Die meisten Ohnmachtsanfälle bei Kindern sind harmlose Reflexsynkopen, die durch Angst, Aufregung, Impfungen oder langes Stehen ausgelöst werden. Tritt die Ohnmacht jedoch plötzlich beim Spielen oder Laufen auf, kann dies ein Symptom für angeborene Herzfehler sein und sollte unbedingt von einem Kinderkardiologen abgeklärt werden.
Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken; für eine Diagnose und Behandlung wenden Sie sich bitte unbedingt an Ihren Arzt.
Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Untersuchung. Halten Ihre Beschwerden an, vereinbaren Sie bitte einen Termin in der zuständigen Abteilung.
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