Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (HNO)

Premiumlinsen und Augenlaser-OP (Refraktive Chirurgie)

Dr.Öğr.Üyesi Muhammed Talha SADIK6. Januar 20237 Min. Lesezeit
Premiumlinsen und Augenlaser-OP (Refraktive Chirurgie)

Die Behandlung mit Premiumlinsen (Multifokallinsen) und Augenlaser-Operationen sind moderne chirurgische Verfahren, die Sehfehler wie Kurzsichtigkeit (Myopie), Weitsichtigkeit (Hypermetropie), Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) und Alterssichtigkeit (Presbyopie) dauerhaft korrigieren. Diese Behandlungen ermöglichen eine klare Sicht ohne Brille oder Kontaktlinsen und werden individuell auf das Alter, die Hornhautstruktur und die Sehstärke des Patienten abgestimmt. Während die Laserchirurgie meist bei jüngeren und mittelalten Menschen durch eine Neuformung der Hornhaut angewendet wird, basiert die Premiumlinsen-Behandlung bei Patienten über 40 Jahren auf dem Austausch der natürlichen Augenlinse durch eine neue Mehrstärkenlinse.

  • Laseroperationen (umgangssprachlich „Augenlasern“) werden in der Regel bei Personen ab 18 Jahren durchgeführt, deren Sehstärke sich nicht mehr verändert.
  • Die Premiumlinsen-Behandlung bietet eine dauerhafte Lösung für Patienten über 40, bei denen Alterssichtigkeit oder Grauer Star (Katarakt) auftritt.
  • Laser-Eingriffe dauern nur etwa 10 bis 15 Minuten, und die Heilungsphase liegt je nach Methode zwischen einem und drei Tagen.
  • Eine Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) lässt sich sowohl mit fortschrittlichen Lasermethoden als auch mit sogenannten torischen Linsen bei einer Linsen-OP erfolgreich behandeln.
  • Beide Eingriffe erfolgen unter lokaler Betäubung (mit Augentropfen) und erfordern keinen stationären Krankenhausaufenthalt.

Was ist eine Premiumlinsen-Behandlung?

Unsere natürliche, transparente Augenlinse beginnt ab dem 40. bis 45. Lebensjahr langsam, ihre Fähigkeit zur Nah- und Fernfokussierung zu verlieren. Normalerweise ist diese Linse sehr elastisch und ermöglicht es uns, durch Formveränderung auf verschiedene Entfernungen scharf zu stellen. Mit zunehmendem Alter oder aus genetischen Gründen geht diese Elastizität jedoch verloren, das Fokussieren in der Nähe fällt schwer (Alterssichtigkeit) oder die Linse verliert ihre Transparenz, was die Entstehung des Grauen Stars (Katarakt) begünstigt. Bei der Premiumlinsen-Behandlung wird diese funktionslos gewordene natürliche Linse mittels Phakoemulsifikation (Phako) sanft entfernt und durch künstliche Mehrstärkenlinsen, sogenannte Trifokallinsen, ersetzt.

Dank dieser Behandlung erhalten Patienten eine klare Sicht in der Ferne, im mittleren Bereich (z. B. am Computerbildschirm) und in der Nähe. Nach der Operation verändert sich die Sehstärke nicht mehr, und das Risiko, in späteren Jahren an Grauem Star zu erkranken, ist komplett ausgeschlossen. Die bei Katarakt-Operationen verwendeten Linsen lassen sich in drei Gruppen einteilen: Monofokallinsen (Einstärkenlinsen) ermöglichen nur in der Ferne scharfes Sehen. Bifokallinsen (Zweistärkenlinsen) decken Ferne und Nähe ab, sind aber im Zwischenbereich unzureichend. Trifokallinsen (Dreistärkenlinsen) hingegen bieten ein stufenloses Sehen in allen drei Distanzen und befreien den Patienten somit vollständig von der Brille.

Torische Linsen bei Hornhautverkrümmung

Astigmatismus ist ein Brechungsfehler, der durch eine unregelmäßige Form der Hornhaut oder der Augenlinse verursacht wird und sowohl in der Ferne als auch in der Nähe zu verschwommenem Sehen führt. Dank neuer technologischer Entwicklungen kann eine Hornhautverkrümmung während einer Katarakt- oder Premiumlinsen-Operation gleich mitbehandelt werden. Wenn der Patient einen regelmäßigen Astigmatismus aufgrund der Hornhautstruktur aufweist, werden anstelle von Standardlinsen torische Intraokularlinsen bevorzugt.

Diese Linsen liefern bei Patienten mit starker Hornhautverkrümmung hervorragende Ergebnisse und können Werte von bis zu 6 Dioptrien ausgleichen. Trifokale torische Linsen, die gleichzeitig den Astigmatismus sowie die Sicht in Ferne, Nähe und Zwischendistanz korrigieren, sind die ideale Wahl für Patienten, die in jeder Entfernung ohne Brille scharf sehen möchten. Wenn der Patient jedoch an Diabetes, einem Glaukom (Grüner Star) oder Makuladegeneration leidet, sollten anstelle von Mehrstärkenlinsen besser torische Monofokallinsen gewählt werden, die lediglich die Hornhautverkrümmung ausgleichen.

Was ist eine Augenlaser-Operation (Refraktive Chirurgie)?

Die refraktive Chirurgie, umgangssprachlich oft einfach als „Augenlasern“ bezeichnet, ist ein Verfahren zur Neuformung der Hornhaut mithilfe der Excimer-Lasertechnologie. Diese hochmodernen Geräte arbeiten mit ultraviolettem Licht einer Wellenlänge von 193 nm und korrigieren Brechungsfehler wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung dauerhaft. Der Lasereingriff verändert die Brechkraft der Hornhaut – der äußersten transparenten Schicht des Auges – sodass das Licht wieder exakt auf der Netzhaut gebündelt wird.

Die Behandlungsdauer ist extrem kurz, und die meisten Patienten können bereits am Tag nach der Operation in ihren normalen Alltag zurückkehren. Fortschrittliche Eye-Tracking-Systeme (Blickverfolgung) in den Excimer-Lasern passen sich kleinsten Augenbewegungen während des Eingriffs an und erhöhen so die Sicherheit der Behandlung enorm. Sollte der Patient unwillkürlich eine größere Augenbewegung machen, stoppt das Gerät automatisch und setzt den Vorgang genau dort fort, sobald die richtige Position wieder eingenommen wurde.

Für wen ist das Augenlasern geeignet?

Die Laserbehandlung ist eine äußerst sichere und effektive Methode für Kandidaten, die bestimmte Kriterien erfüllen. Ob der Eingriff für Sie infrage kommt, wird bei einer detaillierten augenärztlichen Voruntersuchung festgestellt. Die Frage, wer sich die Augen lasern lassen kann, lässt sich wie folgt beantworten:

  • Personen ab 18 Jahren, deren Augenwachstum abgeschlossen ist.
  • Patienten, deren Brillen- oder Kontaktlinsenwerte sich im letzten Jahr nicht verändert haben (stabile Werte).
  • Personen mit einer Kurzsichtigkeit von bis zu -14 Dioptrien, einem Astigmatismus bis 6 Dioptrien und einer Weitsichtigkeit bis +6 Dioptrien.
  • Patienten, deren Hornhautdicke für die geplante Lasermethode ausreichend ist.
  • Personen ohne Keratokonus (krankhafte Hornhautvorwölbung), fortgeschrittenen Grünen Star (Glaukom) oder aktive Herpes-Virus-Infektionen am Auge.
  • Patienten ohne unkontrollierte systemische Erkrankungen wie Diabetes, Rheuma oder Lupus, die das Auge beeinträchtigen könnten.

Welche Augenlaser-Methoden gibt es?

PRK und No-Touch-Laser (TransPRK)

Bei der PRK-Methode wird das Epithel – die oberste, regenerierbare Schicht der Hornhaut – mit einem speziellen Instrument sanft abgetragen, bevor der Laser zum Einsatz kommt. Bei der No-Touch-Laser-Methode (TransPRK) hingegen berührt kein Gerät das Auge; die Epithelschicht wird direkt durch die Laserstrahlen verdampft und die eigentliche Behandlung im selben Schritt durchgeführt. Der Patient schaut während des Eingriffs lediglich für 30 bis 60 Sekunden auf ein fixes grünes Licht. Bei beiden Methoden können in den ersten 48 Stunden nach der Operation ein Fremdkörpergefühl, tränende Augen und leichte Schmerzen auftreten. Die Heilungsphase ist im Vergleich zu anderen Methoden etwas länger, dafür ist es eine sehr sichere Option für Patienten mit dünner Hornhaut.

LASIK und Femto-LASIK

Bei der herkömmlichen LASIK-Methode wird mit einem automatischen Mikrokeratom (einer feinen Klinge) ein dünner Deckel (Flap) auf der Hornhautoberfläche präpariert. Die Laserbehandlung erfolgt dann auf dem darunter liegenden Gewebe, woraufhin der Flap wieder zugeklappt wird. Bei der Femto-LASIK-Methode wird dieser Flap völlig ohne Klinge, sondern computergesteuert mit einem Intralase iFS Femtosekundenlaser erstellt.

Der Femtosekundenlaser arbeitet mit mikrometergenauer Präzision und ermöglicht die Erstellung eines perfekten, individuell auf die Augenstruktur abgestimmten Flaps. Bei diesen Methoden wird die Sicht meist schon am nächsten Tag klar, und Schmerzen sind so gut wie nicht vorhanden. Die Femto-LASIK bietet zudem eine bessere Korrekturmöglichkeiten bei Hornhautverkrümmungen und bewahrt die biomechanische Stabilität der Hornhaut, was ein sehr sicheres chirurgisches Umfeld schafft.

Premiumlinsen oder Laser? Wofür sollten Sie sich entscheiden?

Eine der häufigsten Fragen von Patienten, die ihre Brille loswerden möchten, lautet: Welche Behandlungsmethode ist die richtige für mich? Diese Entscheidung trifft der Arzt basierend auf Ihrem Alter, Ihrer Sehstärke und der Beschaffenheit Ihrer Hornhaut. Die Laserchirurgie ist in der Regel die erste Wahl für Patienten zwischen 18 und 40 Jahren, die eine ausreichende Hornhautdicke aufweisen und lediglich weitsichtig, kurzsichtig oder von Astigmatismus betroffen sind. Der Laser korrigiert den Brechungsfehler durch einen Eingriff an der äußeren Hornhaut.

Die Premiumlinsen-Behandlung hingegen ist ideal für Patienten ab etwa 40 bis 45 Jahren, die unter Alterssichtigkeit (Presbyopie) leiden, da die natürliche Linse im Auge an Elastizität verliert, oder bei denen ein beginnender Grauer Star vorliegt. Wenn Sie über 45 sind und sowohl eine Fern- als auch eine Lesebrille benötigen, bietet der Austausch durch eine Trifokallinse eine wesentlich dauerhaftere und zufriedenstellendere Lösung als das Lasern. Der Grund: Ein Laser kann die fortschreitende Alterssichtigkeit nicht dauerhaft aufhalten. Premiumlinsen hingegen sorgen für eine scharfe Sicht in Ferne, Nähe und Zwischendistanz und verhindern zudem ein für alle Mal, dass sich in Zukunft ein Grauer Star (Katarakt) bildet.

Voruntersuchung und Diagnostik vor der Operation

Der erste Schritt zu einer erfolgreichen Operation ist eine exakte Diagnose und eine umfassende augenärztliche Untersuchung. Wenn Sie in unsere Klinik kommen, werden zunächst Ihre Sehschärfe beurteilt und Ihre Dioptrienwerte gemessen. Nach der Kontrolle des Augeninnendrucks werden die vorderen und hinteren Augenabschnitte mit einem Spaltlampenmikroskop (Biomikroskop) untersucht. Die Pupillen werden mit Tropfen erweitert, um zu prüfen, ob Risse in der Netzhaut, diabetische Schäden oder eine Makuladegeneration vorliegen.

Um zu entscheiden, ob Sie für eine Laser- oder Linsenoperation geeignet sind, wird eine topografische Karte Ihres Auges (Hornhauttopografie) erstellt und die Hornhautdicke mit einem Pachymetrie-Gerät gemessen. Die Hornhautdicke ist der kritischste Parameter, der insbesondere bei Laseroperationen bestimmt, welche Methode gewählt werden kann. Aus all diesen Untersuchungsergebnissen erstellt Ihr Arzt den sichersten und effektivsten Behandlungsplan für Sie.

Heilungsprozess und was Sie beachten sollten

Da beide chirurgischen Eingriffe unter örtlicher Betäubung (mit Augentropfen) durchgeführt werden, ist kein Krankenhausaufenthalt erforderlich. Um das Infektionsrisiko nach der Operation zu minimieren und die Heilung zu beschleunigen, ist es zwingend notwendig, die von Ihrem Arzt verschriebenen antibiotika- und kortisonhaltigen Augentropfen für die angegebene Dauer regelmäßig anzuwenden.

Nach einer Laseroperation dürfen Sie das Auge in den ersten 24 Stunden nicht reiben, nicht daran spielen und es darf kein Wasser ins Auge gelangen (nicht duschen/baden). Das Tragen einer Sonnenbrille im Freien schützt die Augen vor UV-Strahlung und Staub. Bei Premiumlinsen-Operationen werden in der Regel nicht beide Augen am selben Tag operiert; sofern keine medizinische Notwendigkeit oder ein besonderer Patientenwunsch vorliegt, werden die Eingriffe im Abstand von einigen Tagen geplant. Die Patienten können zumeist am Tag nach der Operation ihre normalen Alltagsaktivitäten wieder aufnehmen, sollten jedoch auf schwere sportliche Betätigungen und körperliche Anstrengungen, die das Auge belasten könnten, vorerst verzichten.

Mögliche Komplikationen und Risikogruppen

Obwohl moderne Augenoperationen sehr hohe Erfolgsquoten aufweisen, birgt jeder chirurgische Eingriff gewisse Risiken. In den ersten Monaten nach dem Lasern können vorübergehende Beschwerden wie trockene Augen, Lichtstreuung (Halos) oder Blendempfindlichkeit auftreten. Auch nach einer Premiumlinsen-Operation kann der Prozess der Gewöhnung des Gehirns an das neue Mehrstärken-Sehen (Neuroadaptation) einige Wochen dauern; in dieser Zeit können Lichtreflexe wahrgenommen werden.

Personen mit Makuladegeneration, diabetischen Gefäßschäden an der Netzhaut oder unkontrolliertem Glaukom sind keine geeigneten Kandidaten für eine Premiumlinsen-Behandlung. Diesen Patienten können anstelle von Mehrstärkenlinsen eher Monofokallinsen (Einstärkenlinsen) empfohlen werden, um ihren aktuellen Zustand zu erhalten. Eine Laserchirurgie wiederum kann nicht bei Personen durchgeführt werden, deren Hornhaut strukturell zu dünn ist oder die an Keratokonus leiden.

Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen?

Die Augengesundheit ist ein sensibles Thema, das keine Nachlässigkeit duldet. Wenn Sie nach einer Operation oder in Ihrem Alltag eines der folgenden Symptome bemerken, sollten Sie unverzüglich einen Augenarzt aufsuchen:

  • Plötzlich auftretende, starke und pochende Schmerzen im Auge.
  • Plötzliche Sehverschlechterung, verschwommenes Sehen oder das Auftreten dunkler Bereiche im Sichtfeld.
  • Starke Rötung, Schwellung oder eitriger Ausfluss am Auge.
  • Lichtblitze oder viele schwarze Punkte (sogenannte „fliegende Mücken“), die vor dem Auge schweben.

In solchen Notfällen können Sie auch außerhalb der regulären Sprechzeiten den Notruf 112 wählen oder die Notaufnahme eines voll ausgestatteten Krankenhauses aufsuchen. Andererseits können sich Augenerkrankungen manchmal auch nur durch Kopfschmerzen bemerkbar machen. Wie wir in unserem Artikel Nicht jeder Kopfschmerz ist Stress: Ihre Augen könnten Alarm schlagen! erwähnt haben, kann sich hinter anhaltenden Kopfschmerzen ein unerkannter Brechungsfehler verbergen.

Diagnose und Behandlungsablauf in der BHT CLINIC

Als BHT CLINIC İstanbul Tema Hastanesi bieten wir hochmoderne Diagnose- und Behandlungsmethoden an, um Ihre Augengesundheit zu schützen und Ihre Lebensqualität zu steigern. Unser erfahrenes Ärzteteam, in unserem JCI-akkreditierten Krankenhaus in Küçükçekmece, erstellt bei refraktiver Chirurgie und Premiumlinsen-Implantationen sorgfältig den für Sie am besten geeigneten, maßgeschneiderten Behandlungsplan.

Dank unseres multidisziplinären Ansatzes werden Patienten, die mit Augenbeschwerden zu uns kommen, aber andere zugrunde liegende Probleme haben, schnell an die entsprechenden Fachabteilungen weitergeleitet. Zum Beispiel können Schmerzen und ein Druckgefühl um die Augen herum manchmal mit Nasennebenhöhlenproblemen verwechselt werden. In solchen Fällen arbeiten wir eng mit unserer Abteilung für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde zusammen, um die richtige Diagnose zu stellen. Unser Krankenhaus steht Ihnen mit einer 24/7-Notaufnahme bei all Ihren gesundheitlichen Bedürfnissen sicher zur Seite.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie lange dauert eine Premiumlinsen-Operation?

Der Eingriff dauert durchschnittlich 10 bis 15 Minuten pro Auge. Da die Operation unter örtlicher Betäubung (mit Augentropfen) stattfindet, spüren Sie keine Schmerzen. Die meisten Patienten können noch am selben Tag entlassen werden und in ihr Hotel oder nach Hause zurückkehren.

Können sich die Dioptrien nach dem Lasern wieder verschlechtern?

Vor einer Laseroperation wird vorausgesetzt, dass die Sehstärke mindestens ein Jahr lang stabil geblieben ist. Wenn diese Regel beachtet wird, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Werte wieder ansteigen, äußerst gering. Mit zunehmendem Alter kann sich jedoch als natürlicher Prozess eine Alterssichtigkeit (Presbyopie) entwickeln.

Kann man die Augen ein zweites Mal lasern lassen?

Wenn bei detaillierten Kontrollen, die frühestens 6 Monate nach der ersten Operation stattfinden, festgestellt wird, dass noch eine Restfehlsichtigkeit besteht, und Ihre Hornhautdicke ausreichend ist, kann ein zweiter Lasereingriff durchgeführt werden. Dies wird durch Pachymetrie- und Topografiemessungen Ihres Arztes geklärt.

Kann Astigmatismus mit dem Laser vollständig geheilt werden?

Ja, bei Patienten mit einer geeigneten Hornhautstruktur können Hornhautverkrümmungen von bis zu 6 Dioptrien mit der Excimer-Lasertechnologie mit einer hohen Erfolgsquote dauerhaft korrigiert werden.

Ist das Augenlasern schmerzhaft?

Während der Laserbehandlung werden betäubende Augentropfen verabreicht, sodass Sie keine Schmerzen spüren. Es kann lediglich ein leichtes Druck- oder Berührungsgefühl auftreten. Nach dem Eingriff ist es je nach gewählter Lasermethode (insbesondere bei der PRK) normal, dass in den ersten 1 bis 2 Tagen ein Fremdkörpergefühl und tränende Augen auftreten.

Kann nach dem Einsetzen einer Premiumlinse noch Grauer Star entstehen?

Nein. Da bei der Premiumlinsen-Behandlung die natürliche Linse im Auge vollständig entfernt und durch eine künstliche Linse ersetzt wird, ist es völlig ausgeschlossen, dass der Patient in späteren Jahren erneut an Grauem Star (Katarakt) erkrankt.

Für eine detaillierte Beurteilung Ihrer Augengesundheit und um die für Sie am besten geeignete Behandlungsmethode zu bestimmen, können Sie einen Termin vereinbaren und sich von unseren Fachärzten beraten lassen.

Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken; für eine genaue Diagnose und Behandlung wenden Sie sich bitte unbedingt an Ihren Arzt.

Suchen Sie einen Arzt auf, wenn Ihre Beschwerden anhalten

Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Untersuchung. Halten Ihre Beschwerden an, vereinbaren Sie bitte einen Termin in der zuständigen Abteilung.

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