Symptome von Herzerkrankungen: Wie erkennt man ein Herzleiden?

Die Symptome von Herzerkrankungen äußern sich oft durch Beschwerden wie ein Druckgefühl in der Brust, Atemnot, Herzrasen und schnelle Ermüdung. Die beste Antwort auf die Frage, wie man ein Herzleiden erkennt, besteht darin, diese frühen Signale Ihres Körpers – sei es unter Belastung oder im Ruhezustand – richtig zu deuten. Eine frühzeitige Diagnose spielt eine lebenswichtige Rolle, um einem Herzinfarkt vorzubeugen und ein gesundes Leben zu führen.
Kurz zusammengefasst:
- Brustschmerzen sind das häufigste und deutlichste Zeichen dafür, dass das Herz nicht ausreichend durchblutet wird.
- Atemnot, die besonders bei körperlicher Anstrengung zunimmt, kann ein frühes Signal für eine Herzinsuffizienz (Herzschwäche) sein.
- Bei Frauen können die Symptome eines Herzinfarkts im Vergleich zu Männern diffuser verlaufen (z. B. Übelkeit, Rückenschmerzen).
- Ein sogenannter stummer Herzinfarkt kann auch ohne die typischen, starken Brustschmerzen auftreten.
- Regelmäßige kardiologische Kontrolluntersuchungen sind entscheidend, um verborgene Herzerkrankungen frühzeitig zu erkennen.
Brustschmerzen (Angina Pectoris)
Brustschmerzen, die durch eine koronare Herzkrankheit verursacht werden, nennt man in der Fachsprache Angina Pectoris. Sie treten meist dann auf, wenn die Arbeitslast des Herzens steigt – etwa bei körperlicher Anstrengung wie dem Treppensteigen, bei starkem Stress oder nach einer üppigen Mahlzeit. Dieser Schmerz wird oft als beklemmendes, drückendes oder brennendes Gefühl beschrieben, das genau in der Mitte hinter dem Brustbein oder in der linken Brusthälfte beginnt und in den linken Arm, den Kiefer, den Nacken oder den Rücken ausstrahlen kann. Viele Patienten beschreiben es so: "Es fühlte sich an, als läge ein schwerer Stein auf meiner Brust."
Dieser Schmerz, der minutenlang anhalten kann, lässt oft nach oder verschwindet ganz, wenn man sich ausruht oder vom Arzt zuvor verschriebene Nitrokapseln oder -sprays verwendet. Jedoch gehören starke Brustschmerzen, die trotz Ruhe länger als 15 Minuten andauern und von kaltem Schweiß sowie Übelkeit begleitet werden, zu den direkten Symptomen eines Herzinfarkts. In einem solchen Fall müssen Sie ohne Zeitverlust den Notruf (112) wählen.
Atemnot (Dyspnoe)
Herzbedingte Atemnot beginnt in der Regel bei körperlicher Aktivität und nimmt mit der Zeit schleichend zu. Während das Engegefühl anfangs vielleicht nur bei einem flotten Spaziergang oder beim Treppensteigen spürbar ist, kann es im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung auch beim Gehen auf ebener Strecke oder sogar im Ruhezustand auftreten. Die Hauptursache für diese Atemnot ist eine Flüssigkeitsansammlung in der Lunge, da der Herzmuskel das Blut nicht mehr ausreichend pumpen kann.
Im weiteren Verlauf unbehandelter Fälle von Herzinsuffizienz verspüren Patienten oft das Bedürfnis, nachts mit erhöhtem Oberkörper (mehrere Kissen) zu schlafen. Schwierigkeiten beim flachen Liegen, das nächtliche Aufwachen mit Erstickungsgefühl und Husten (Orthopnoe) sind sehr typische Anzeichen. Wenn Sie in letzter Zeit bei alltäglichen Aufgaben schneller außer Atem geraten als früher, ist es für Ihre Gesundheit der beste Schritt, einen Kardiologen aufzusuchen, anstatt dies einfach auf das Alter oder mangelnde Kondition zu schieben.
Herzrasen (Arrhythmie)
Viele Menschen spüren ab und zu, dass ihr Herz schnell schlägt. Die Ursache für dieses Herzrasen ist jedoch nicht immer harmlos. Von Herzrasen oder Herzstolpern spricht man, wenn der Herzschlag als ungewöhnlich, unregelmäßig oder störend in der Brust oder im Halsbereich wahrgenommen wird. Übermäßiger Konsum von Tee oder Kaffee, Stress, Schlafmangel oder bestimmte Schilddrüsenerkrankungen können dazu führen. Ebenso kann aber auch ein direkter Fehler im elektrischen System des Herzens (Arrhythmie) die Ursache sein.
Wenn das Herzklopfen ungewöhnlich schnell (Tachykardie) oder unregelmäßig ist, plötzlich beginnt und abrupt wieder endet und zudem von Schwindel, Schwarzwerden vor den Augen, Schweißausbrüchen oder einem Ohnmachtsgefühl begleitet wird, deutet dies auf eine ernsthafte Herzerkrankung hin. Bei diesen Patienten ist eine frühzeitige EKG-Untersuchung (Elektrokardiografie) sowie ein 24-Stunden-Langzeit-EKG unerlässlich. Falls Ihr Arzt es für notwendig erachtet, kann auch eine elektrophysiologische Untersuchung mit anschließender Ablation erfolgreich durchgeführt werden, um die Quelle der Rhythmusstörung zu finden und zu behandeln.
Ödeme (Wassereinlagerungen)
Ein Ödem ist eine Flüssigkeitsansammlung, die aufgrund einer Herzschwäche zu Schwellungen in verschiedenen Körperregionen führt. Wenn das Herz das Blut nicht mehr mit ausreichendem Druck durch den Körper pumpen kann, staut sich das Blut in den Gefäßen und Flüssigkeit tritt in die Gewebespalten aus. Besonders durch die Schwerkraft bedingt treten Ödeme häufig an den Schienbeinen, den Knöcheln und dem Fußrücken auf. Typisch ist, dass nach dem Eindrücken der geschwollenen Stelle mit dem Finger für eine Weile eine Delle zurückbleibt.
Flüssigkeit kann sich jedoch nicht nur in den Beinen, sondern auch im Bauchraum ansammeln, was zu Beschwerden wie Blähbauch, Verdauungsstörungen und Appetitlosigkeit führt. Ein Ödem in der Lunge (Lungenödem) ist ein lebensbedrohlicher Zustand, der die Atmung des Patienten massiv erschwert und eine sofortige Notfallbehandlung auf der Intensivstation erfordert. Sollten Ihre Schuhe plötzlich zu eng werden oder Sie unerklärliche Schwellungen an den Beinen bemerken, ist eine ärztliche Abklärung zwingend erforderlich.
Ohnmacht (Synkope)
Eine durch Herzerkrankungen bedingte Ohnmacht (kardiale Synkope) tritt plötzlich auf, dauert meist nur wenige Minuten und geht mit einem vollständigen Bewusstseinsverlust einher. Sie entsteht durch eine vorübergehende Verringerung oder Unterbrechung der Durchblutung des Gehirns. Während der Ohnmacht reagiert der Patient weder auf Ansprache noch auf Schmerzreize. Häufig können im Vorfeld starkes Herzrasen, Brustschmerzen oder ein plötzliches Schwarzwerden vor den Augen auftreten.
Kardiale Synkopen sind oft wiederkehrend und fortschreitend. Hochgradige Verengungen der Herzklappen, gefährliche Herzrhythmusstörungen oder Herzmuskelerkrankungen können eine Ohnmacht begünstigen. Bei solchen Patienten sind unbedingt weiterführende Untersuchungen erforderlich. Neben Basisuntersuchungen wie Echokardiografie, Belastungs-EKG und Langzeit-EKG kann einigen Patienten auch eine elektrophysiologische Untersuchung empfohlen werden, um die elektrischen Leitungsbahnen des Herzens detailliert zu überprüfen.
Zyanose (Blaufärbung)
Zyanose ist eine bläuliche oder violette Verfärbung der Haut, insbesondere an den Finger- und Zehenspitzen, den Lippen und der Nasenspitze, die durch eine unzureichende Sauerstoffversorgung des Gewebes entsteht. Fällt die Sauerstoffsättigung im Blut unter einen bestimmten Wert, kommt es zu dieser Farbveränderung.
Sie kann auf angeborene Herzfehler (wie ein Loch im Herzen), schwere Herzinsuffizienz oder fortgeschrittene Herzklappenerkrankungen hinweisen. Aber auch schwere Lungenerkrankungen wie COPD können Zyanose verursachen. Wenn die Blaufärbung besonders bei körperlicher Anstrengung oder (bei Babys) beim Weinen zunimmt, ist dies ein Befund, der im Hinblick auf die Herzgesundheit dringend ärztlich abgeklärt werden muss.
Schnelle Ermüdung
Schnelle Ermüdung ist eine im Alltag häufige Beschwerde, die oft auf Stress oder ein hohes Arbeitspensum geschoben wird. Blutarmut (Anämie), Vitaminmangel, Schilddrüsenerkrankungen sowie hoher oder niedriger Blutdruck können Ursachen dafür sein. Dieser Zustand kann jedoch auch eines der frühesten Anzeichen für eine Herzinsuffizienz oder eine koronare Herzkrankheit sein.
Besonders bei älteren Menschen oder bei bekannter koronarer Herzkrankheit beziehungsweise Herzklappenerkrankung sollte es als wichtiges Symptom ernst genommen werden, wenn man schneller ermüdet als früher und bei alltäglichen Aufgaben das Bedürfnis nach Pausen verspürt. Wenn Sie sich beim Tragen der Einkäufe vom Markt oder nach nur einer Treppenetage völlig erschöpft fühlen, könnte Ihr Herz Ihnen signalisieren, dass es an seine Leistungsgrenze stößt.
Bluthochdruck (Hypertonie)
Von Bluthochdruck spricht man, wenn der vom Arzt an mindestens zwei verschiedenen Tagen gemessene Blutdruckwert bei 130/90 mmHg oder höher liegt. Für eine korrekte Blutdruckmessung sollte die Person zuvor 15 bis 20 Minuten in einer ruhigen Umgebung geruht und in der halben Stunde davor weder Tee oder Kaffee getrunken noch geraucht haben. Bei Verdacht oder Neudiagnose wird häufig ein 24-Stunden-Blutdruck-Langzeit-EKG empfohlen, um die Schwankungen im Tagesverlauf zu erfassen.
Bluthochdruck betrifft etwa 25 % der Bevölkerung, und diese Rate steigt mit zunehmendem Alter. Bei Personen über 60 Jahren, bei Übergewichtigen und bei Menschen mit familiärer Vorbelastung tritt er noch viel häufiger auf. Dieser "stille Killer", der im Anfangsstadium oft keine Beschwerden verursacht, kann bei stark ansteigendem Blutdruck zu Kopfschmerzen, übermäßigem Schwitzen, Müdigkeit, Ohrensausen, Sehstörungen, innerer Unruhe und einem Brennen im Nacken führen. Bleibt er unbehandelt, drohen irreversible Schäden wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenversagen. Daher müssen Blutdruckmedikamente unbedingt regelmäßig und genau in der vom Arzt verordneten Dosierung eingenommen werden.
Symptome von Herzerkrankungen bei Frauen
In der Gesellschaft hält sich hartnäckig der Irrglaube, dass ein Herzinfarkt vor allem eine Männerkrankheit sei. Tatsächlich gleicht sich das Risiko für Herzerkrankungen bei Frauen nach der Menopause dem der Männer an. Bei Frauen können die Symptome einer Herzerkrankung jedoch atypischer (anders) ausfallen als der klassische Brustschmerz. Dies führt oft zu einer verzögerten Diagnose, da die Beschwerden häufig mit Reflux, Muskelschmerzen oder Panikattacken verwechselt werden.
Statt eines vernichtenden Drucks auf der Brust spüren Patientinnen möglicherweise Schmerzen im Rücken, zwischen den Schulterblättern, im Kiefer oder im Nacken. Unerklärliche, extreme Müdigkeit, Atemnot, kalter Schweiß, Übelkeit und Erbrechen gehören bei Frauen zu den häufigsten Frühwarnzeichen eines Herzinfarkts. Insbesondere wenn Sie Risikofaktoren wie Diabetes, Bluthochdruck oder Rauchen aufweisen, sollten Sie solche atypischen Symptome niemals auf die leichte Schulter nehmen.
Was ist ein stummer Herzinfarkt?
Ein stummer Herzinfarkt ist, wie der Name schon sagt, ein Zustand, bei dem die betroffene Person nicht bemerkt, dass sie einen Herzinfarkt erleidet, da dramatische Symptome wie der klassische Brustschmerz und Atemnot ausbleiben. Meist wird die Diagnose eines stummen Herzinfarkts erst zufällig gestellt, wenn Monate oder Jahre später bei einem Routine-EKG Schäden am Herzen sichtbar werden.
Besonders bei Menschen, die seit vielen Jahren an Diabetes (Zuckerkrankheit) leiden, kann das Schmerzempfinden aufgrund von Nervenschäden (Neuropathie) verringert sein. Diese Patienten verspüren während eines Herzinfarkts möglicherweise nur eine leichte Verdauungsstörung, eine vorübergehende Schwäche oder Schwitzen und tun dies als belanglos ab. Stumme Herzinfarkte sind jedoch genauso gefährlich wie solche mit starken Symptomen und hinterlassen dauerhafte Schäden am Herzen. Daher ist es für Personen in der Risikogruppe von lebenswichtiger Bedeutung, regelmäßige kardiologische Check-ups durchführen zu lassen.
Wie wird ein Herzleiden erkannt und diagnostiziert?
Die Diagnose von Herzerkrankungen beginnt mit einer ausführlichen körperlichen Untersuchung durch den Kardiologen und dem genauen Zuhören bei der Schilderung der Beschwerden. Für eine exakte Diagnose kommen heute sehr fortschrittliche und schmerzfreie Methoden zum Einsatz. Während mit der Elektrokardiografie (EKG) die elektrische Aktivität des Herzens gemessen wird, lassen sich mit der Echokardiografie (ECHO) die Herzklappen, die Wandbewegungen und die Pumpleistung mithilfe von Ultraschallwellen detailliert darstellen.
Beim Belastungs-EKG (Laufbandtest) geht der Patient auf einem Laufband, um die Arbeitslast des Herzens zu erhöhen, während gleichzeitig ein EKG aufgezeichnet wird; dies ist sehr effektiv, um verborgene Gefäßverengungen aufzuspüren. Langzeit-EKG- und Langzeit-Blutdruck-Geräte zeichnen die Daten des Patienten über 24 Stunden auf und erfassen so Auffälligkeiten im Alltag. Falls erforderlich, wird auf Methoden wie die Koronarangiografie oder die Computertomografie (virtuelle Angiografie) zurückgegriffen, um die innere Struktur der Herzkranzgefäße präzise darzustellen.
Wann sollte man die Notaufnahme aufsuchen?
Bei Herzerkrankungen ist Zeit ein entscheidender Faktor. Wenn bestimmte Symptome auftreten, kann es irreversible Folgen haben, zu Hause abzuwarten oder sich mit dem Gedanken "Das geht gleich vorbei" hinzulegen. Wenn Sie eine der folgenden Beschwerden verspüren, sollten Sie keine Zeit verlieren und sofort den Notruf (112) wählen:
- Starke Schmerzen in der Mitte der Brust, die länger als 15 Minuten andauern und sich als Druck, Enge- oder Schweregefühl äußern.
- Ausstrahlen der Schmerzen in den linken Arm, die Schultern, den Nacken, den Kiefer oder den Rücken.
- Kalter Schweiß, Übelkeit, Erbrechen oder Schwindel in Begleitung von Brustschmerzen.
- Plötzlich auftretende, schwere Atemnot, die ein Erstickungsgefühl auslöst.
- Unerklärlicher und plötzlich auftretender Bewusstseinsverlust (Ohnmacht).
Herzgesundheit und Behandlungsprozess in der BHT CLINIC
Um Ihre Herzgesundheit zu schützen und mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen, ist es von großer Bedeutung, ein Zentrum mit einem erfahrenen Spezialistenteam und modernster Technologie zu wählen. Die Abteilungen für Herz- und Gefäßchirurgie sowie Kardiologie der BHT CLINIC İstanbul Tema Hastanesi bieten unseren kindlichen und erwachsenen Patienten mit einem multidisziplinären Ansatz Dienstleistungen auf Weltniveau.
In unserem Krankenhaus werden hochmoderne Behandlungen wie Koronarbypässe, Herzklappenreparaturen und minimalinvasive Eingriffe (Operationen mit kleinen Schnitten) mit höchster Präzision durchgeführt. Mit unserer rund um die Uhr (24/7) geöffneten Notaufnahme und unseren voll ausgestatteten kardiovaskulären Intensivstationen kann bei Herzinfarkten sofort eingegriffen werden. Überlassen Sie Ihre Herzgesundheit nicht dem Zufall und schieben Sie Beschwerden nicht auf. Vereinbaren Sie zum für Sie passenden Zeitpunkt einen Kardiologie-Termin und profitieren Sie von unseren Check-up-Programmen.
Häufig gestellte Fragen
Wie sieht das Gesicht eines Herzkranken aus?
Bei Personen mit Herzinsuffizienz oder schweren Herzklappenerkrankungen kann eine bläuliche/violette Verfärbung (Zyanose) an den Lippen, der Nasenspitze und den Wangen auftreten, da das Gewebe nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Darüber hinaus können bei fortgeschrittener Herzschwäche Schwellungen (Ödeme) im Gesicht und an den Augenlidern oder eine extreme Blässe auffallen.
Wo treten Herzschmerzen auf und wohin strahlen sie aus?
Typische Herzschmerzen werden meist genau in der Mitte oder leicht links hinter dem Brustbein großflächig gespürt. Dieser Schmerz strahlt häufig in den linken Arm, die Schultern, den Nacken, den Unterkiefer und den Rücken aus. Punktuelle Schmerzen, die sich mit dem Finger genau lokalisieren lassen, oder Schmerzen, die beim Ein- und Ausatmen stechen, sind in der Regel nicht herzbedingt.
Wie viele Tage vorher beginnen die Symptome eines Herzinfarkts?
Obwohl ein Herzinfarkt bei manchen Patienten völlig ohne Vorwarnung plötzlich auftritt, können bei vielen Menschen schon Tage oder Wochen vor dem Infarkt Vorboten auftreten. Zunehmende Müdigkeit, kurzzeitiger Druck auf der Brust schon bei leichter Anstrengung, Schlafstörungen und unerklärliche Atemnot können frühe Signale für einen drohenden Herzinfarkt sein.
Können Blähungen und Sodbrennen Symptome eines Herzinfarkts sein?
Ja, insbesondere bei einer Verstopfung der Gefäße, die die untere Herzwand versorgen (Hinterwandinfarkt), kann der Schmerz in die Magengegend ausstrahlen. Patienten beschreiben dies oft als schwere Verdauungsstörung, Blähungen oder Sodbrennen. Bei Magenschmerzen, die sich durch säurebindende Medikamente nicht bessern und von Schweißausbrüchen begleitet werden, muss unbedingt ein EKG geschrieben werden.
Wann ist Herzrasen gefährlich?
Wenn das Herzrasen von Brustschmerzen, Atemnot, Schwindel, Schwarzwerden vor den Augen oder Ohnmacht begleitet wird, ist die Situation gefährlich. Auch Herzrasen, das im Ruhezustand plötzlich beginnt, sehr schnell ist (über 120 Schläge pro Minute) und unregelmäßig verläuft, erfordert eine sofortige medizinische Abklärung.
Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken; für eine genaue Diagnose und Behandlung wenden Sie sich bitte unbedingt an Ihren Arzt.
Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Untersuchung. Halten Ihre Beschwerden an, vereinbaren Sie bitte einen Termin in der zuständigen Abteilung.
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