Pädiatrische Neonatologie
Die Abteilung für Pädiatrische Neonatologie der BHT CLINIC bietet fortschrittliche Technologie und Fachwissen, um Frühgeborenen und Risikobabys den bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen.
Über die Abteilung
Die Neonatologie ist ein spezieller Teilbereich der Kinder- und Jugendmedizin, der sich mit allen Risikobabys befasst, die nach der Geburt engmaschig überwacht werden müssen, wie z. B. Neugeborene und Frühgeborene. Der erste Lebensmonat ist die sensibelste und kritischste Phase, in der sich Babys an die Außenwelt anpassen. In dieser Zeit benötigen kranke Neugeborene und zu früh geborene Babys eine äußerst sorgfältige Pflege, um gesund ins Leben starten zu können.
Als Abteilung für Pädiatrische Neonatologie der BHT CLINIC İstanbul Tema Hastanesi sind wir uns bewusst, wie sensibel die Zeit auf der Neugeborenen-Intensivstation sowohl für das Baby als auch für Sie als Familie ist. In unserer Abteilung erfolgen die Diagnose, Behandlung und Überwachung von Neugeborenen und Frühgeborenen, die im ersten Lebensmonat Unterstützung benötigen, auf unserer Neugeborenen-Intensivstation nach internationalen Standards. Unser Ziel ist es, mit einem einfühlsamen Ansatz und der modernsten Ausstattung, die die heutige Medizin bietet, die Gesundheit Ihrer Babys bestmöglich zu unterstützen.
LEISTUNGSSPEKTRUM
WANN SOLLTEN SIE UNS AUFSUCHEN?
Welche Krankheiten und Zustände werden behandelt?
Die Neugeborenenperiode ist eine Phase, in der das Immun- und Organsystem der Babys noch nicht vollständig ausgereift ist. Daher müssen auftretende gesundheitliche Probleme von Ärzten behandelt werden, die auf diesen Bereich spezialisiert sind. Die am häufigsten in unserer Abteilung überwachten und behandelten Zustände sind:
- Frühgeburtlichkeit (Prematurität): Unterstützung der Organentwicklung und Überwachung der Vitalfunktionen von Babys, die vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren wurden.
- Neugeborenengelbsucht (Ikterus): Gelbsucht, die durch einen Anstieg des Bilirubinspiegels im Blut entsteht und bei nicht rechtzeitiger Behandlung ein Risiko darstellen kann.
- Atemnotsyndrom (Respiratorisches Distress-Syndrom): Atembeschwerden, die durch eine unvollständige Lungenentwicklung oder Infektionen verursacht werden.
- Unreife und niedriges Geburtsgewicht: Spezielle Ernährungs- und Pflegeprozesse für Babys, deren Entwicklung im Mutterleib verzögert war oder die unter dem erwarteten Gewicht geboren wurden.
- Mehrlingsschwangerschaften: Überwachung von Babys, die aus Mehrlingsschwangerschaften (wie Zwillingen, Drillingen) stammen und eine engmaschige Beobachtung benötigen.
- Neugeboreneninfektionen: Behandlung von Infektionskrankheiten, die vor, während oder nach der Geburt auftreten können.
- Chirurgische Eingriffe: Prä- und postoperative intensivmedizinische Überwachung von Babys, die aufgrund angeborener Anomalien operiert wurden oder operiert werden müssen.
Diagnoseverfahren
Da der Transport von Babys, die auf der Neugeborenen-Intensivstation behandelt werden, riskant sein kann, wird der Großteil der diagnostischen Verfahren direkt am Bett durchgeführt. Dadurch wird die Körpertemperatur der Babys aufrechterhalten und das Infektionsrisiko minimiert. Die wichtigsten Diagnose- und Überwachungsmethoden in unserer Klinik sind:
- Bedside-Sonographie (Ultraschall am Bett): Gehirn-Ultraschalluntersuchungen im Inkubator, insbesondere um das Risiko von Hirnblutungen bei Frühgeborenen zu beurteilen.
- Bedside-Echokardiographie (ECHO): Beurteilung der Herzstruktur und -funktion im Bett bei Neugeborenen mit Verdacht auf eine Herzerkrankung.
- Bedside-Röntgenaufnahmen: Sofortige Anfertigung von Lungen- und Bauchraumröntgenbildern bei Zuständen wie Atemnot oder Darmproblemen.
- Zerebrales Funktionsmonitoring (aEEG-Überwachung): Kontinuierliche Überwachung der Gehirnaktivität bei Babys mit neurologischen Risiken.
- Kardiorespiratorisches Monitoring: Lückenlose 24/7-Überwachung von Herzfrequenz, Atemfrequenz und Blutsauerstoffwerten der Babys durch nicht-invasive und invasive Monitore.
- Screening-Tests: Frühzeitige Erkennung möglicher sensorischer Defizite durch ophthalmologische (Augen) und audiologische (Gehör) Untersuchungen.
Behandlungsmethoden und Anwendungen
Bei der Behandlung von Neugeborenenerkrankungen werden in unserer Station neben der medikamentösen Therapie auch viele spezielle interventionelle Verfahren und lebenserhaltende Maßnahmen erfolgreich angewendet. Unsere auf die Bedürfnisse Ihres Babys zugeschnittenen Behandlungsmethoden umfassen:
- Fototherapie (Lichttherapie): Eine spezielle Lichtbehandlung mit LED-Wellenlängen, die auf die Haut angewendet wird, um Neugeborenengelbsucht zu behandeln.
- Blutaustauschtransfusion: Ein lebensrettender Eingriff, um den Bilirubinspiegel im Blut bei schwerer Gelbsucht oder Blutgruppenunverträglichkeit schnell zu senken.
- Atemunterstützende Therapien: Sauerstoffunterstützung sowie grundlegende und erweiterte mechanische Beatmung (Beatmungsgeräte), wenn das Baby nicht ausreichend selbstständig atmen kann.
- Ganzkörperkühlung (Hypothermiebehandlung): Kontrollierte Senkung der Körpertemperatur, um mögliche Hirnschäden bei Babys, die während der Geburt unter Sauerstoffmangel litten, zu minimieren.
- Inhalative Stickstoffmonoxid-Therapie (iNO): Eine fortschrittliche Behandlung zur Erweiterung der Lungengefäße und Erhöhung der Sauerstoffversorgung bei Babys mit resistenter pulmonaler Hypertonie (Lungenhochdruck) und schwerem Atemversagen.
- Physiotherapie und neurologische Überwachung: Unterstützung der motorischen und neurologischen Entwicklung von Risikobabys vor und nach der Entlassung.
Technologie und Team: Merkmale der Neugeborenen-Intensivstation der BHT CLINIC
Die Neugeborenen-Intensivstation der BHT CLINIC İstanbul Tema Hastanesi wurde gemäß den JCI-Akkreditierungsstandards konzipiert, um Ihren Babys die sicherste Umgebung zu bieten. Unsere Station ist mit 37 Inkubatoren eines der Zentren mit der höchsten Kapazität in der Region. Diese große Kapazität beseitigt die Sorge, in Notfällen keinen Platz zu finden, und ermöglicht eine sofortige Behandlung Ihrer Babys.
Unsere Station verfügt über die modernste technologische Infrastruktur, die für die Neugeborenen-Intensivmedizin erforderlich ist. Mit konventionellen und fortschrittlichen mechanischen Beatmungsgeräten, Fototherapiegeräten mit LED-Technologie, offenen Wärmebetten und Transportinkubatoren sind wir auf jedes Szenario vorbereitet. Insbesondere unsere Hightech-Ausstattung wie das Gerät zur Ganzkörperkühlung und das Gerät für inhalatives Stickstoffmonoxid spielen eine wichtige Rolle bei der Behandlung kritisch kranker Babys. Unsere erfahrenen Pflegekräfte für Neugeborenen-Intensivmedizin und unser Fachärzteteam stehen Ihnen 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche im Kampf Ihrer Babys um das Leben zur Seite.
Wann sollten Sie uns aufsuchen?
Wenn Ihr Gynäkologe und Geburtshelfer während der Schwangerschaft ein Risiko für eine Frühgeburt, eine Mehrlingsschwangerschaft oder eine Entwicklungsverzögerung des Babys feststellt, ist es von größter Bedeutung, dass die Geburt in einem gut ausgestatteten Krankenhaus mit einer Neugeborenen-Intensivstation stattfindet. Nach der Geburt sollten Sie umgehend eine fachärztliche Beurteilung einholen, wenn Sie bei Ihrem Baby folgende Symptome beobachten:
- Schwierigkeiten beim Ein- und Ausatmen, schnelle Atmung oder Blaufärbung (Zyanose).
- Deutliche und zunehmende Gelbfärbung der Haut und der Augenweiß (insbesondere Gelbsucht, die in den ersten 24 Stunden beginnt).
- Trinkschwäche, Ernährungsprobleme oder ständige Schläfrigkeit (Lethargie).
- Hohes Fieber oder ein Abfallen der Körpertemperatur unter den Normalwert.
- Unerwartete Krämpfe oder ungewöhnliche Bewegungen.
Termin- und Untersuchungsprozess
Sie können sich an unsere Abteilung wenden, wenn Sie Bedenken hinsichtlich der Gesundheit Ihres Babys haben oder um die Geburt während einer Risikoschwangerschaft zu planen. Unser Expertenteam wird den Zustand Ihres Babys detailliert beurteilen und alle notwendigen medizinischen Schritte transparent mit Ihnen besprechen. Die Information der Familie während der Zeit auf der Neugeborenen-Intensivstation hat für uns höchste Priorität.
Um Informationen über die Einrichtungen unseres Krankenhauses zu erhalten, eine Neugeborenenuntersuchung zu planen oder mit unseren Fachärzten zu sprechen, können Sie unser Callcenter anrufen oder Ihren Termin ganz einfach über unser Online-System vereinbaren.
Häufig gestellte Fragen
Dürfen Eltern die Neugeborenen-Intensivstation betreten?
Ja, wir glauben, dass der Kontakt zu Mutter und Vater für den Heilungsprozess von Babys von entscheidender Bedeutung ist. Auf unserer Neugeborenen-Intensivstation dürfen Eltern ihre Babys unter strikter Einhaltung der Infektionsschutzregeln besuchen und in geeigneten Fällen Haut-zu-Haut-Kontakt (Känguru-Pflege) praktizieren. Unsere Station informiert Sie ausführlich über Besuchszeiten und -regeln.
Wie lange dauert die Neugeborenengelbsucht?
Die physiologische Neugeborenengelbsucht beginnt in der Regel am 2. oder 3. Tag nach der Geburt und klingt innerhalb von 1 bis 2 Wochen von selbst ab. Bei Frühgeborenen kann sich diese Zeit jedoch verlängern. Wenn der Bilirubinspiegel gefährliche Grenzen erreicht, wird die Gelbsucht durch Fototherapie (Lichttherapie) meist innerhalb weniger Tage unter Kontrolle gebracht. Der Gelbsuchtstatus Ihres Babys wird von unseren Ärzten engmaschig überwacht.
Wie verläuft der Entlassungsprozess bei Frühgeborenen?
Damit ein Frühgeborenes entlassen werden kann, muss es bestimmte Kriterien erfüllen. Es wird erwartet, dass das Baby seine Körpertemperatur außerhalb des Inkubators halten kann, ausreichend an der Brust oder mit der Flasche trinkt, keine Atemnot mehr hat und regelmäßig an Gewicht zunimmt. Vor der Entlassung erhalten die Familien eine ausführliche Schulung zu Babypflege, Ernährung und dem Verhalten in Notfällen, sodass der Übergang nach Hause sicher gelingt.
Wie werden Babys auf der Neugeborenen-Intensivstation ernährt?
Die Ernährungsmethode richtet sich nach der Schwangerschaftswoche, dem Gewicht und der aktuellen Erkrankung des Babys. Frühgeborene oder kranke Babys, deren Saug- und Schluckreflex noch nicht entwickelt ist, werden über eine dünne Sonde (Magensonde) ernährt, die in den Magen eingeführt wird. Unsere Priorität ist immer die Muttermilch. Die von den Müttern abgepumpte Milch wird unter speziellen Bedingungen gelagert und den Babys gegeben. Wenn das Baby kräftiger wird und sich die Reflexe entwickeln, erfolgt der Übergang zur oralen Ernährung und zum Stillen an der Brust.
Ärzte dieser Abteilung
Die Ärzteliste dieser Abteilung wird aktualisiert. Für Termine und Informationen erreichen Sie uns unter 0850 811 34 00.